Die Sekundärverpackung umfasst die Umwandlung einer Primärverpackung (blister, Ampulle, Spritze) in den patientengerechten carton, wallet oder das Kit, das an die Apotheke geliefert wird. Diese Verpackung enthält die Markeninformationen, die Packungsbeilage, den Originalitätsverschluss und den FMD-2D-Data-Matrix-Code. Hier treten auch die meisten Probleme bei Produkteinführungen auf, und diese Aufgabe lagern Pharmaunternehmen am häufigsten aus.
Warum die Sekundärverpackung interessanter ist, als es klingt
Die Primärverpackung steht im Fokus der Aufsichtsbehörden, da sie mit dem Wirkstoff in Berührung kommt. Die Sekundärverpackung hingegen weniger, da sie dies nicht tut. Doch genau dort sieht der Patient das Produkt, dort prüfen die Aufsichtsbehörden den Originalitätsverschluss und dort scannen Apotheker den Serialisierungscode.
Ein wallet mit aufgedrucktem Kalender erhöht die Einnahmetreue um etwa 30 % im Vergleich zu einer Standardverpackung. Diese einzelne Änderung ist in der klinischen Praxis wirkungsvoller als eine Anpassung der Wirkstoffformulierung. Die Entscheidung lautet nicht: "Welche Verpackung sieht am besten aus?", sondern: "Wie unterstützt dieses wallet den Patienten an Tag 90, Tag 365 und Tag 720?"
Was umfasst die Sekundärverpackung?
- Faltschachteln: Äußerer Karton aus Pappe mit Patienteninformation im Inneren.
- Cold Seal blister wallets: Eine Papphülle, die mit dem blister verklebt ist, oft mit einem Kalenderlayout zur Verbesserung der Einnahmetreue.
- Mehrkomponenten-Kits: Materialien für klinische Studien, Kombinationstherapien.
- Mehrfachpackungen: Krankenhausfreundliche Bündel von Primärpackungen.
- Manipulationssicherheit: Foliensiegel, perforierte Laschen, Schrumpfbänder.
- FMD-Serialisierung: 2D-Data-Matrix-Code, Track-and-Trace-fähig.
- Broschürenetiketten: Mehrsprachige Patienteninformationen für internationale Märkte.
- Kindersichere Montage: über Locked4Kids oder ein gleichwertiges System.
Warum die Pharmaindustrie die Sekundärverpackung auslagert
Ein Pharmaunternehmen kann die Wirkstoffsynthese und die Primärverpackung intern durchführen und die Sekundärverpackung dennoch auslagern, da diese den größten Anteil an Formatänderungen und den meisten direkten Patientenkontakt aufweist. Unterschiedliche Produkte erfordern unterschiedliche wallet-Layouts, unterschiedliche Märkte unterschiedliche Sprachversionen und unterschiedliche Produkteinführungen unterschiedliche Produktionsmengen.
Um diese Flexibilität im eigenen Haus zu gewährleisten, sind Reinraumflächen, validierte Geräte, sprachkompatible Grafiksysteme und Serialisierungsintegrationen für verschiedene Märkte erforderlich. Die meisten Pharmaunternehmen investieren dieses Geld lieber in Forschung und Entwicklung und lagern die Formatflexibilität an einen Spezialisten aus.
Wo es bei der Sekundärverpackung schiefläuft
Zwei Muster, die wir bei realen Produkteinführungen beobachten:
Nicht übereinstimmende Primär- und Sekundärverpackung: Die Kartonverpackung wird spezifiziert, bevor die Geometrie der Blisterverpackung endgültig festgelegt ist; die Blisterverpackung reibt während des Transports an der Kartonwand; die Folie verkratzt; der Apotheker sieht etwas, das wie eine beschädigte Originalitätssicherung aussieht, und weigert sich, die Ware abzugeben.
Therapietreue als Nachgedanke: Der Patient erhält eine ansprechende Verpackung mit einer Standard-blister-Packung. Nach sechs Monaten liegen die Nachfüllraten 40 % niedriger als in der Studie prognostiziert. Das wallet-Design, das die Therapietreue um 30 % hätte verbessern können, war für den nächsten Sprint vorgesehen, der jedoch nie realisiert wurde.
Beides lässt sich vermeiden, wenn die Sekundärverpackung von Anfang an in die Planungsgespräche einbezogen wird, anstatt erst im neunten Monat als Beschaffungsentscheidung getroffen zu werden.
Was wir für die Sekundäre Lohnverpackung tun
Seit dreißig Jahren sind wir auf Sekundärverpackungen spezialisiert. Cold seal blister wallets sind unser Spezialgebiet, aber wir betreiben auch heat seal-Anlagen, kindersichere Montageanlagen, mehrsprachige Broschürenetikettierung und FMD-Serialisierung, alles auf derselben Produktionsfläche. Zu unseren Kunden zählen große globale Pharmaunternehmen sowie zahlreiche Spezialpharmaunternehmen, die Arzneimittel für seltene Erkrankungen und Spezialtherapien auf den Markt bringen.
Wenn Sie Sekundärverpackungen für eine Markteinführung 2026 oder 2027 planen, senden Sie uns Ihr Briefing. Wir präsentieren Ihnen zwei bis drei Konfigurationsmöglichkeiten und ein Muster. Gerne können Sie auch Muster anfordern, um den Unterschied zwischen einer Standardverpackung und einem calendar wallet für Medikamente zur Langzeitanwendung selbst zu erleben.
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